// Wedding Concept Store @ Innsbruck, Austria //
#goldcircus #goldcircusstudio #goldcircusjewelry
Goldcircus Service

Häufig gestellte Fragen & Antworten

Wenn man sich für ein besonders Schmuckstück entscheidet, sollen keine Fragen offen bleiben. Im Verkauf werden mir immer wieder wichtige bzw. berechtigte Fragen gestellt. Im folgenden Goldschmiede Fachwissen hab ich alle Fragen für dich zusammengefasst und beantwortet. 

Welche Materialien werden für den Schmuck von GOLDCIRCUS verwendet?

Da die Qualität der Schmuckstücke bei GOLDCIRCUS an erster Stelle steht, werden in der Produktion ausschließlich edle Metalle und Edelsteine verwendet. Zu den genutzten edlen Metallen zählen: Gelbgold, Palladium-Weißgold, Rotgold und Silber in den verschiedenen Edelmetalllegierungen (mehr zum Thema „Legierungen“: siehe unten).

Bei den Steinen werden nur Edelsteine quer durch alle Edelsteingruppen genutzt. Verarbeitet werden beispielsweise Diamanten, Aquamarine, Quarze, Saphire oder Turmaline. Alle verwendeten Materialien sind ausdrücklich in der detaillierten Produktbeschreibung deklariert.

Was ist eine Legierung?

Da Metalle in ihrem reinen Zustand meist ungeeignet für die Herstellung von Schmuck sind, werden Edelmetalllegierungen verwendet. Hierbei handelt es sich um Gemenge, die durch das Zusammenschmelzen von zwei oder mehr Metallen (bspw. Gold mit Silber und Kupfer) entstehen und die Eigenschaften des Materials (Härte, Elastizität, Farbe, Preis) für die Verarbeitung optimieren.

Die spezifische Zusammensetzung der Legierungen ist durch Gesetze, Normen und Verordnungen definiert. Selbstverständlich arbeitet GOLDCIRCUS unter den allgemein gültigen Österreichischen Standards. Verwendet wird hauptsächlich Gold mit einem Feingehalt von 585 (14 Karat) oder 750 (18 Karat) und Silber mit einem Feingehalt von 925 (mehr zu diesen Deklarierungen findest Du in der nächsten Frage).

Was bedeuten die Kennzeichnungen 585, 750, 375 und 925?

Die kleinen dreistelligen Zahlen geben an, wie viele Teile (Gewicht) einer Goldlegierung aus reinem Gold bestehen. Ausgangswert bei Feingold ist 1.000 Teile (pures, unlegiertes Gold). Man spricht bei dieser Angabe vom sogenannten Feingehalt der Legierung.

Die Punzierung (Stempelung) eines Schmuckstückes aus Gold mit 750, 585 oder auch 375 bedeutet, dass der Goldgehalt 750 von 1.000 Teilen, 585 von 1.000 oder 375 von 1.000 besitzt – d.h. in der Legierung ist 75%, 58.5% oder 37.5% reines Gold enthalten.

Der Feingehalt bei 925 Silber beträgt 925/1000 (Sterlingsilber). Die Legierung besteht also aus 92,5% reinem Silber und beigesetztem Kupfer (Nickel wird nicht mehr verwendet!).

Was bedeuten die Bezeichnungen 14K und 18K?

Das K steht für Karat und ist eine Maßeinheit für den Feingehalt von Gold. Mit Karat wird der gewichtsmässige Anteil von reinem Gold in einer Goldlegierung bezeichnet. Der Goldgehalt einer Legierung in Karat entspricht dem Gewichtsanteil in 1/24-Teilen.

Die Bezeichnung 24K steht für reines Gold. 18K steht für die Legierung mit dem Goldanteil von 750/1.000 und 14K beschreibt die Legierung mit dem Goldanteil 585/1.000 –> 18K = Gold 750, 14K = Gold 585.

Wie wird geschwärztes Silber hergestellt?

Mit einer speziellen Patina (Lasur) wird eine künstliche Alterung bzw. eine oxidierte Oberfläche hervorgerufen. Die Oberfläche wird beim Patinieren mit einer Farbschicht überzogen und anschließend mit verschiedenen Techniken wie kratzem, bürsten etc. weiterbearbeitet. Die Tiefen des Schmuckstücks werden durch die dunklere Farbgebung betont, während die Höhen durch eine helle Farbgebung hervorgehoben werden.

Aber keine Angst: geschwärztes Silber färbt (zB auf hellen Textilien) nicht sichtlich ab. Allerdings verringert sich mit der Zeit der dunkle Effekt etwas – vor allem bei Schmuckstücken die Reibung ausgesetzt sind (Ringe oder Halsketten). Gerne kannst du deinen Schmuck jederzeit vorbeibringen oder einsenden, um es wieder nachzufärben – kommst du persönlich im Atelier vorbei ist der Service kostenlos!

Die Verwendung von Silberpolitur oder Silber-Tauchbad ist nicht zu empfehlen, da oxidierte Detail damit entfernt werden können.

Warum bietet GOLDCIRCUS keinen vergoldeten Schmuck an?

GOLDCIRCUS setzt auf langlebige Materialien und höchste Qualitätsansprüche. Leider sind diese Faktoren bei vergoldetem Schmuck nicht garantiert. Eine Vergoldung (dünner Goldüberzug) reibt sich durch das Tragen des Schmuckstücks nach einiger Zeit von der Oberfläche ab und es entstehen unschöne Stellen bzw. kommt das Grundmaterial zum Vorschein.

Bei echtem Schmuck aus Edelmetallen kann dir das nicht passieren. Unter Einhaltung der unten angeführten Tipps zur Wartung wirst du mit deinen GOLDCIRCUS Stücken ein Leben lang unter gleichbleibender Qualität eine Freude haben.

Kann man auf Schmuck allergisch reagieren?

Meist verursacht das oft beigemischte Nickel Hautrötungen, Juckreiz oder Ekzeme. Tipps bei einer Nickelallergie: Kontakt mit nickelhaltigen Gegenständen (Modeschmuck, Gürtelschnallen, Knöpfe etc.) meiden und beim Kauf von Schmuck darauf achten, dass die Legierungen kein Nickel enthalten – zB nur zu Palladiumweißgold greifen. Denn allergische Reaktionen auf Edelmetalle sind äußerst selten. Wenn du eine Allergie vermutest kannst du nur mithilfe eines Epikutantests beim Arzt Gewissheit erlangen.

GOLDCIRCUS verwendet KEINE Legierungen, denen Nickel beigesetzt ist. Alle Silber- und Weißgoldlegierungen sind frei vom Übergangsmetall Nickel!

Wie pflege ich meinen Gold- und Silberschmuck?

Damit du lange Freude an deinen Kostbarkeiten hast, ist es wichtige diese zu pflegen und richtig aufzubewahren. Dein Schmuck mag es, wenn du ihn hin und wieder mit einem weichen, fusselfreien Tuch vor feinen Schmutzpartikeln befreist. Bei stärkeren Verschmutzungen hilft am besten eine weiche Zahnbürste, lauwarmes Wasser und Geschirrspülmittel (bitte nie aggressive Chemikalien verwenden!).

Gold- und Silberstücke ohne Edelsteine oder Perlen sind meist unempfindlich gegen Sonne, ein Vollbad oder das Schwitzen beim Sport. Aber klar, Extreme sind bekanntlich nie gut. Bedenke, dass dein Schmuck mit der Zeit durch das Tragen seinen Charakter verändert – aber genau das macht ihn ja aus. Meine Devise auch beim Händewaschen: lieber Ring am Finger lassen, bevor man ihn auf einer fremden Toilette liegen lässt (beim Putzen gilt diese Devise übrigens nicht!). Bei ungewollt, oxidiertem Silber helfen auch spezielle Silberputztücher oder Tauchbäder.

Wie soll ich meine Schmückstücke aufbewahren?

Am besten bewahrst du deinen Schmuck in einem Kästchen mit Unterteilungen und Polsterung auf. So schlagen und reiben die Teile nicht gegeneinander. Kettchen mögen es gerne, wenn du sie aufhängst oder ebenfalls gesondert verstaust. So vermeidest du zudem das lästige Entwirren.

Um deinen GOLDCIRCUS Schmuck vor dem Anlaufen zu schützen, solltest du ihn außerhalb des Bads an einem luft- und feuchtigkeitsgeschützten Ort aufbewahren. Tipp: bewahre deinen Silberschmuck, den du nicht oft trägst, in kleinen Reißverschlussbeutel aus Mylar oder Polyethylen auf. So wird er optimal vor Luftzufuhr und darauffolgender Oxidation geschützt.

Was muss ich bei Schmuck mit Edelsteinen, Korallen oder Perlen beachten?

Bei Schmuck, in dem Edelsteine, Korallen oder Perlen eingearbeitet sind, ist größere Vorsicht geboten. Manche Steine sind empfindlich gegen Sonne bzw. UV-Strahlung, Kosmetika, Schwimmbäder, Schweiß, Feuchtigkeit usw.

Edelsteine können unter den oben genannten Einflüssen ihre Farbe verlieren, ihre Farben verändern, trocken oder porös werden. Auch Perlen und Korallen werden beim Duschen und durch Parfum und Kosmetika nicht schöner – im Gegenteil sie verlieren an Glanz und werden porös. Das hat nichts mit deren Qualität zu tun, sondern mit dem Gesetz der Natur.

Um die Haltbarkeit von Schmuck mit Edelsteinen, Perlen und Korallen zu verlängern solltest du auf jeden Fall die oben genannten Einflüsse vermeiden und die Tipps zur Aufbewahrung von Schmuck beherzigen.

Mein Silberschmuck läuft schwarz an. Ist das normal?

Ja, das Anlaufen ist normal und wird durch den Kontakt mit Parfum, salzhaltiger Luft, Chlor, Haarspray etc. hervorgerufen. Auch saure pH-Werte der Haut beschleunigen dieses Prozess – wie stark hängt von deinem Hauttyp und deinen Pflegegewohnheiten ab. Beim bewusst geschwärzten 925er Sterling-Silber handelt es sich nicht um einen Qualitätsmangel oder Herstellungsfehler!

Wie lange sollte mein Schmuck halten?

Wenn du deine Gold- und Silberstücke nicht verlierst und sie keinen extremen Bedingungen aussetzt, können sie ein Leben lang und noch länger halten. Natürlich kann es vorkommen, dass ein Kettchen mal reißt, ein Stein herauspurzelt oder eine Öse mal bricht. Vor solchen Schäden ist leider kein Schmuckstück geschützt.

Tipp: lass Deinen Schmuck mindestens einmal im Jahr von GOLDCIRCUS oder einen Fachbetrieb prüfen und professionell reinigen. Sollte trotzdem mal etwas kaputt werden, wird dein Lieblingsteil in der Werkstätte von Goldschmiede André beim Reparaturservice wieder erneuert.

Was bedeuten die kleinen Stempel auf dem Schmuck?

Diese Stempelung nennt man Punzierung. Laut österreichischer Verordnung muss diese auf Edelmetallgegenständen angebracht werden.

Die Punzierung besteht aus der Zahl des Feingehalts (zB 585, 750, 925) und einer registrierten Verantwortlichkeitspunze (Namenspunze, Fabriks- oder Firmenzeichen). Eine österreichische Verantwortlichkeitspunze besteht aus einem oder mehreren Buchstaben, einem Zeichen oder einer Kombination von Buchstaben und Zeichen.

Nähere Informationen zum Thema Punzierungsgesetz findest du auf der Seite des Bundesministeriums für Finanzen unter: https://www.bmf.gv.at/zoll/punzierung/FAQ-Punzierung.html

Wie finde ich die richtige Ringgröße heraus?

Um deine richtige Ringgröße oder die einer anderen Person zu ermitteln gibt es mehrere Möglichkeiten und ein paar Faktoren, die du miteinbeziehen solltest. Alle Informationen, Methoden und Hilfsmittel findest du auf der GOLDCIRCUS Seite in der Rubrik „Ringgrößen Guide“.

Grundsätzlich sollte sich ein Ring ohne Kraftaufwand anstecken und wieder abnehmen lassen – kein Engegefühl erzeugen und auch nicht zu locker sitzen.

Auf welcher Seite wird der Ehering getragen?

In Österreich sowie in Deutschland, Polen, Bulgarien, Norwegen und Russland wird der Ehering traditionell am rechten Ringfinger getragen. In der Schweiz und in südlichen Ländern trägt man den Ehering meistens auf der linken Hand.

Die Vorstellung, dass das Herz für die Liebe steht und demnach die linke Hand näher zum Herzen steht, ist weit verbreitet und irgendwie echt romantisch. Eine alte Theorie besagt auch, dass die Liebesader – die so genannte Vena amoris – eine direkte Verbindung vom linken Ringfinger zum Herzen schafft.

Dennoch gilt für mich: der Ehering sollte auf der Seite getragen werden, wo er sich gut anfühlt – egal ob links oder rechts.

Wie finde ich den perfekten Verlobungsring?

Im Vorfeld solltest du dir Gedanken darüber machen was dir gefällt. Stil und die Wünsche bzw. Vorstellungen deiner Zukünftigen sollten natürlich bei der Auswahl mit einfließen. Eines vorweg: egal für welchen Verlobungsring du dich entscheidest – Hauptsache er kommt von Herzen!

Meist werden aufgrund ihrer Beständigkeit Verlobungsringe aus Gold oder Weißgold gewählt. Der Preis setzt sich aus dem Edelmetall und dem gewählten Edelstein zusammen. Beim Brillanten gilt: die sogenannten „4C“ bestimmen die Qualität (siehe nächste Frage). Ein schöner Gedanke ist auch, den Ring so zu wählen, dass er später als Ansteckring für den Ehering fungiert. Entgegen der Meinung vieler, wird der Verlobungsring nämlich gerne auch nach der Heirat getragen.

Nun also die große Frage: soll es ein ganz klassischer Ring in Weißgold mit Brillant, etwas Ausgefallenes oder ganz ein schlichter Ring ohne Stein sein? Im GOLDCIRCUS Shop kannst du dich ein bisschen inspirieren lassen. Falls du nicht fündig wirst oder spezielle Vorstellungen hast, fertigt GOLDCIRCUS für dich einen individuellen Ring. Wende dich gerne direkt an mich, wenn du eine persönliche Beratung brauchst!

Was bedeuten die 4Cs beim Diamanten?

Die „4C“ (Colour, Clarity, Carat, Cut) werden international als Qualitätsbestimmung für facettierte (geschliffene) Diamanten verwendet – sie bestimmen seinen Wert.

Carat (Karat): ist die Gewichtseinheit des Diamanten und bestimmt seine Größe. Zwei Diamanten mit gleichem Karatgewicht können dennoch in ihrem Preis sehr unterschiedlich sein – denn ihre Qualität und ihr Wert hängen ebenso von Schliff, Farbe und Reinheit ab. 1 Karat = 0.2 Gramm

Colour (Farbe): Diamanten gibt es in allen Farben – die knalligen werden „fancy diamonds“ genannt. Bekannt ist der Diamant vor allem als farbloser Edelstein. Am häufigsten sind gelbliche Töne, hochfeines Weiß ist selten.

Clarity (Reinheit): in Österreich und in Deutschland spricht man hierbei von der inneren Vollkommenheit des Diamanten. Eingeschlossene Mineralien, Risse und Einschlüsse beeinträchtigen diese. Als lupenrein gelten geschliffene Diamanten, die bei 10-facher Vergrößerung mit einer Lupe keine Einschlüsse aufzeigen.

Cut (Schliff): erst der besondere Schliff verleiht dem Diamanten sein unverwechselbares Leuchten. Bei dieser Graduierung werden Schlifform, Schlifftyp, Proportionen, Symmetrie und äußere Merkmal des Diamant-Brillanten beurteilt. Die Brillanz ist ein wesentliches Merkmal – ein guter Schliff reflektiert das „Feuer“ eines Diamanten.

Was ist der Unterschied zwischen Brillant und Diamant?

Ein Brillant ist ein speziell geschliffener Diamant. Die Bezeichnung „Brillant“ ohne Zusatz ist eigentlich nur für den runden Diamanten mit Brillantschliff zulässig. Im Volksmund und im Handel werden jedoch meist alle geschliffenen Diamanten als Brillant bezeichnet. Merkmale des heutigen Brillantschliffs sind die kreisrunde Rundiste, min. 32 Facetten plus Tafel im Oberteil und min. 24 Facetten im Unterteil.

Quellen und Fachbücher zum Nachlesen: Schumann, Walter (2015): Edelsteine und Schmucksteine. 17. Auflage. München: BLV Buchverlag GmbH & Co. KG / Technisch-wissenschaftliche Grundlagen des Goldschmiedens Teil 1-3 (2013). 3. Auflage. Wiesbaden: Chmielorz / Brepohl, Erhard (2007):Theorie und Praxis des Goldschmieds. 16. Auflage. München: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG.